Aus medizinischer Sicht können Titan- und Zirkonia-Implantate grundsätzlich im selben Mund koexistieren. Es sind keine grundlegenden negativen Wechselwirkungen zwischen den beiden Materialien bekannt, wenn jedes Implantat sorgfältig geplant und gesetzt wird.
Die kurze Antwort: Meist möglich, aber individuell zu prüfen
Beide Materialien gelten als biokompatibel und werden vom Körper in der Regel gut akzeptiert. Ob eine Kombination in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist, hängt vom Knochenangebot, der Position vorhandener Implantate und Ihren Behandlungszielen ab.
Warum diese Frage häufig gestellt wird
Patienten mit bestehenden Titan-Implantaten wünschen sich für weitere Zähne manchmal eine metallfreie Lösung – oft aus ästhetischen Gründen oder bei vermuteter Metallempfindlichkeit. Eine klinische Untersuchung samt Bildgebung ist Voraussetzung für jede Materialentscheidung.
